Wir übernehmen den Job!

Unser Gymnasium soll klimaneutral werden. Die Klasse 9a unserer Schule macht weiter, wo unsere Vorgänger aufgehört haben. 

Unser Projekt

Um klimaneutrale Schule zu werden, müssen wir erst genau wissen, für wieviel Treibhausgas-Emissionen der Schulbetrieb verantwortlich ist. Mit Hilfe des CO2-Rechners von Greenpeace werden wir in den nächsten Monaten genau analysieren, welche Emissionsquellen es bei uns gibt und wie viele Tonnen Treibhausgas pro Jahr wir verursachen. Dabei werden wir vier Bereiche in den Blick nehmen:

  • Wärme (Heizung und Warmwasser)
  • Stromverbrauch
  • Wasser und Abwasser
  • Abfall
  • Mobilität
  • Verpflegung
  • Beschaffung (Verbrauchsmaterial an der Schule)

Vorgeschichte

2016-2019 setzte sich die Klasse 7a (später 8a und 9a) mit dem Thema "Energie" am Léon-Foucault-Gymnasium auseinander. Dabei fanden sie etliche Ansatzpunkte zum Energiesparen, die sowohl im Verhalten der Gebäudenutzer als auch in der Regelungstechnik begründet waren.  

Die Schülerinnen und Schüler kamen aber auch zu dem Schluss, dass alles Energiesparen und alle Maßnahmen für mehr Energieeffizienz nicht darüber hinwegtäuschen konnten, dass die Schule einen ziemlich großen CO2-Fußabdruck hat. 

Angesichts der Bedrohung durch den Klimawandel wollte die Klasse mehr tun, um die Klimawirkung ihrer Schule zu verringern. Wenn es der Schulgemeinschaft gelänge, 25.000 Bäume in Sachsen neu anzupflanzen, so errechneten die Schüler/innen, würde die Schule ihren CO2-Ausstoß kompensieren können und klimaneutral werden.

Zusammen mit der Stiftung Wald für Sachsen und der Ostsächsischen Sparkasse schaffte es die Klasse im ersten Anlauf, ca. 3.000 Bäume zu pflanzen. Dann übergab sie den Staffelstab an die jüngeren Schüler der 8a. Und dann kam Corona...