Unsere Ziele bis 2025

2025 werden wir (die Klasse 9a) Abitur machen. Das ist der zeitliche Horizont für unsere Ziele der ersten Stufe. Im Durchschnitt wollen wir bis dahin 60 Prozent der Treibhausgas-Emissionen unserer Schule verringert haben. In den Sektoren Strom- und Wärmeverbrauch, Abfall, Wasser, Verpflegung und Beschaffung wollen wir 75 Prozent erreichen. Bei der Mobilität (Schulwege) sind wir etwas vorsichtiger und streben 50 Prozent Reduzierung des CO2-Fußabdrucks an. Die Hauptverantwortung für die Umsetzung dieser Ziele übergeben wir zu Beginn des neuen Schuljahres einer "frischen" Projektklasse, die für die kommenden drei Jahre aktiv wird.


Klimareport #1 erschienen

Wir haben es geschafft. Kurz vor Schuljahresende liegt jetzt unser "Klimareport 2022" vor. Auf 28 Seiten erläutern wir die Klimabilanz unserer Schule und machen Vorschläge für die Verkleinerung unseres CO2-Fußabdrucks in den nächsten Jahren. Dabei wollen wir möglichst systematisch und konsequent vorgehen. Wir haben deshalb für alle klimarelevanten Sektoren des Schullebens Reduktionsziele aufgestellt. Zusammen mit der Möglichkeit, in der Region auch in größeren Maßstab Bäume als CO2-Senke zu pflanzen, könnten wir das Ziel, bis 2030 klimaneutral zu werden, tatsächlich erreichen.  Zum Download des Klimareports hier!

Erste Ideen für alle Sektoren

Bei einem weiteren Projekttag haben die sieben Teams unserer Projektgruppe Ideen dazu gesammelt, wie wir den CO2-Ausstoß in allen Sektoren reduzieren könnten, also bei

  • Stromverbrauch
  • Heizung
  • Wasserverbrauch
  • Abfallaufkommen
  • Mobilitätsverhalten
  • Verpflegungsbetrieb
  • Beschaffung und Materialverbrauch.

Noch vor dem Ende des laufenden Schuljahres wollen wir unseren Klimaplan 2025/2030 öffentlich vorstellen.

Es ist sogar noch mehr!

Die Klimaaktivisten der 9a haben nicht lockergelassen und weiter recherchiert. Jetzt gibt es aktuelle Daten für den CO2-Fußabdruck des Léon-Foucault-Gymnasiums! Die bedeutsamste Veränderung ergibt sich dadurch, dass jetzt auch der Verpflegungsbereich, also die Schul-Mensa, mit einbezogen wurde. Mit jährlich fast 54 Tonnen CO2 trägt dieser Sektor zu unserer Klimabilanz bei. Insgesamt ist unser Schulbetrieb also für 620 Tonnen Treibhausgase pro Jahr verantwortlich. Bis 2030 wollen wir diese Bilanz auf null bringen.

Erste Bilanz

Das sind die großen Posten in der Klimabilanz des Léon-Foucault-Gymnasiums:

  • Heizenergie macht fast 25 % des Energiebedarfs aus und ist für jährlich knapp 140 Tonnen Treibhausgas verantwortlich.
  • Der Strombedarf ist mit knapp 15 % dabei und verursacht 83 Tonnen Kohlendioxid-Ausstoß in die Atmosphäre.
  • Der Sektor "Mobilität" verantwortet den Löwenanteil von fast 60 % des Energieaufwandes und trägt mit jährlich 338 Tonnen CO2 zur Klimaerwärmung bei.

Eine genauere Analyse wird unser "Klimareport" geben, den wir zusammen mit einem Plan, wie unsere Schule "klimaneutral" werden könnte, spätestens in drei Monaten vorlegen wollen.

Zwei Drittel kommen umweltfreundlich

Mit einer aufwendigen Erhebung in fast allen  Klassen der Schule und anschließenden Berechnungen von Personenkilometern, Emissionsfaktoren und Kohlendioxid-Ausstoß haben wir den jährlichen mobilen CO2-Fußabdruck des Léon-Foucault-Gymnasiums erfasst. Wir wissen jetzt, wie viele Schüler/innen und Erwachsene mit welchen Verkehrsmitteln täglich zur Schule kommen. Ziemlich genau zwei Drittel aller Schulwege werden umweltfreundlich zurückgelegt - zu Fuß (5 %), mit dem Fahrrad (10 %) oder mit den Öffentlichen (51,5 %). Allerdings verursachen die 33 % der Autofahrer 58 % der Klimagase in unserer Mobilitätsbilanz. 


Daten, Daten, Daten 

Beim Projekttag am 27. Januar 2022 ging es darum, die Datensammlung für die Klimabilanzierung unserer Schule zu vervollständigen. Den größten Aufwand mussten wir für die realistische Abschätzung des Bereichs "Mobilität" treiben. Denn hier ging es darum, zu einem Stichtag zu erfassen, wie die Schüler/innen, die Lehrkräfte und das weitere Personal unserer Schule den Schulweg zurücklegt - zu Fuß, mit dem Fahrrad,  mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder dem Pkw. Die Anzahl der jeweils ermittelten Personenkilometer ergeben schließlich unseren mobilen  CO2-Fußabdruck.

Neue Bäume für das Klima

25.000 Bäume wollen wir pflanzen, um unsere Schule klimaneutral zu machen. Die Klasse 9a des Léon-Foucault-Gymnasiums hat dieses ehrgeizige Ziel von den Schülern und Schülerinnen des Vorgängerprojekts übernommen. Und jetzt mit einer ersten eigenen Baumpflanzaktion  einen praktischen Beitrag dazu geleistet. Nach wie vor unterstützt uns die Stiftung Wald für Sachsen organisatorisch dabei. Mit 3 Euro pro Baum kann jede und jeder über die Stiftung Bäume spenden, die unserem Projekt zugute kommen. 


Bestandsaufnahme 

Um zielorientiert vorgehen  und unseren Erfolg auch messen zu können, wollen wir erst einmal eine Bestandsaufnahme machen: Wie groß ist die Auswirkung unseres Schulbetriebs auf das Klima. Konkret heißt das, die CO2-Äquivalente für alle Bereiche zu ermitteln, die unser Schulleben ausmachen. Dafür sammeln wir jetzt erst einmal jede Menge Daten und dokumentieren anhand der verschiedenen Emissionsfaktoren die Klimabilanz unserer Schule. Das kann ganz schön kompliziert sein, weil wir manche Daten überhaupt erst selbst erheben müssen. Unterstützung haben wir im Projekt vom Fachleiter unserer Schule, Sebastian Hopfauf (im Bild rechts).

Unser Kick-off 2.0

Nach fast genau einem Jahr durch die Pandemie erzwungener Pause sind wir jetzt mit einem Neustart in unser Projekt wieder eingestiegen. Und es ging schneller, als wir dachten!  Sieben Teams treiben jetzt unser Ziel voran, zur klimaneutralen Schule zu werden. Dabei beschäftigen wir uns thematisch mit allen Bereichen unserer Schule, in denen es darum gehen könnte, den CO2-Fußabdruck zu minimieren und als Schule insgesamt nachhaltiger zu werden. Wir beschäftigen uns mit den Themenbereichen Wärme, Strom, Wasser, Mobilität, Verpflegung, Beschaffung und Abfall.

Logo muss sein

Zugegeben, das Projektlogo ist nicht das Wichtigste. Aber es hat uns viel Spaß gemacht, sich mit der Frage zu beschäftigen, wie wir als Projekt heißen wollen und wie man den Namen auch als Wortbildmarke rüberbringen könnte. Hier das Ergebnis.  Klar ist auch: Unser Projektname lehnt sich an Fridays For Future an. Warum auch nicht? Unsere Ziele sind ja dieselben. Wir wollen aber nicht nur von der Politik ein konsequenteres Handeln für den Klimaschutz fordern, sondern selbst etwas dafür tun, dass unser CO2-Fußabdruck kleiner wird. Und es ist gut zu wissen, dass unsere ganze Schule hinter uns steht.

Wir sind Teil der UN-Agenda 2030

Zur selben Zeit, als im Léon-Foucault-Gymnasium die Projektarbeit zum Thema Energie & Klima begann, veröffentlichten die Vereinten Nationen 17 Ziele einer weltweiten nachhaltigen Entwicklung. Seither beziehen sich auch in Deutschland nicht nur die Regierung, sondern ebenso Kommunen, Landkreise, Unternehmen und Organisationen auf diese Entwicklungsziele. Auch unser Projekt "Foucault for Future" begreift sich als Beitrag zur Vision einer Welt, die im gemeinsamen Handeln Sicherheit, Frieden und Wohlstand für alle Menschen schafft und die natürlichen Lebensgrundlagen auf unserem Planeten sichert.